Die Schönheit

Siehst du? Die Lichter der Stadt verglimmen im Morgenrot.
In den Häuserschluchten, die Sonne sich erhebt
Und die letzten Kämpfer der Nacht wiederbelebt.

Ich halte dich fest, fasse dich sanft.
Die ganze Nacht hab ich um dich gebangt
Und endlich, bei Sonnenaufgang hältst du meine Hand.

Auf dem Band aus Asphalt kriecht der Bus entlang.
Aus der Nacht, in der ich dich zum ersten Mal traf
Erwachen Stadt und Menschen langsam aus ihrem Schlaf.

Die Sonnenstrahlen blenden jeden Flecken.
Meine müde Hand, die mir die Augen zuhält
Trotzdem sehe ich abwechselnd deine Schönheit und die der Welt.

Der Bus hält bei gleißendem Licht.
Nicht mehr viele Schritte, die wir gehen müssen
Glücklich denk’ ich, bald darf ich dich endlich küssen.

Du schließt auf, ich schlüpf’ aus meinen Schuhen.
Manche müssen jetzt zur Arbeit gehen
Aber ich darf neben dir liegen und dich einfach nur ansehen.
Wir liegen zusammen und träumen von der Sonne am Meer
Unsere Hände derweil, gehen wandern und sehen noch mehr.
Die Sonne macht sich für den Tag bereit
Für sie ein weiterer Tag, für mich der Erste mit deiner Schönheit.