Untitled 7 – progress

„Wann fange ich an zu leben und höre auf mir immer etwas Neues zu suchen?“

Alles nix, kann muss.

What was, will never be.

Gespenster, Gespenster, nichts als Gespenster.

„Sie sagen, es dauert halb so lange.“

„Du hast mich nie geliebt, Du liebst nur, dass ich dich liebe“ – Mother!

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Es ist immer noch ein Scheißgefühl

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Nächsten Monat, vor einem Jahr ist einer meiner besten Freunde gestorben.
Und ich kann immer noch nicht darüber schreiben. Kann sowieso weniger schreiben als früher.
Mache lieber Fotos. Oder Videozeugs.

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Jetzt, nach fast einem Jahr weiß ich wieviel umgeordnet wurde. Bin ich der Wahrheit in meinem Seelenleben ein ganzes Stückchen näher gekommen. Habe Prioritäten neu gesetzt. Ziele eingetonnt oder ausgegraben.
Aber richtig will sich da nicht drüber schreiben lassen.
Vielleicht, weil ich weiß, wie es sich liest, wenn man da gar nicht drinsteckt, keinen Bezug hat, so wie ich, heute vor einem Jahr ungefähr.
Ich weiß jetzt, dass man es sich nicht vorstellen kann. Wenn man es seinem Gegenüber erzählt, aufdrängt, ihn in die Lage zwingt mit Gefühlen zu reagieren, die man sich nicht ausdenken kann, dann ist mir das unangenehm. Dann gebe ich damit an, schmücke mich damit. Das will ich nicht und versteh es noch nicht so ganz.
Da muss man wohl nochmal drüber nachdenken.

Derweil Fotos aus einem alten Sommer.

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Die Fotos stammen von Ihr und mir.

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Das Magazin mit dem Titelbild, über das sich ganz Deutschland aufregt, um sich mal wieder aufzuregen, hab ich in das Gepäcknetz vor mir gestopft. Jetzt süppel ich genüßlich an meinem Bier, endlich wieder Deutsches, wenn auch nur Warsteiner. Dann schlag ich die Zeitung auf und da steht was mit: Legionellen – Abwasser – Warsteiner-Brauerei. Ach ja…

Weg gewesen

Dieser Beitrag ist das, was mir in den letzten 6 Wochen so durch den Kopf schoß. Relativ ungefiltert.
Für die, die es noch nicht wissen, ich war WWOOFen in Frankreich. Vorher sind mehr als verrückte Sachen passiert. Dort auch, aber anders.

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Ich bin gestern neun Stunden am Stück mit dem Auto gefahren. Alleine. Das hab ich noch nicht so ganz verarbeitet.
Jetzt sitze ich in Flaceleyre, einem Ort, den es je nach Karte mal gibt, oder auch nicht. Und der weder Straßennamen, noch Straßen, geschweige denn Hausnummern hat. Das hab ich auch noch nicht ganz verarbeitet. Der riesige Stein der sich auf den letzten Kilometern gebildet hat, weil ich absolut keine Ahnung hatte, wie ich den Hof mitten in der Nacht ohne eben Straße oder Hausnummer finden sollte, zerbröselt.
Heute von Hand eine handvoll Quadratmeter Kartoffeln von Kartoffelkäfer, seinen Larven und seinen Eiern zu befreien. Hab ich noch nicht verarbeitet. Annähernd den Lifestyle der Leute hier. Noch nicht verabeitet. Plumsklo, Essen und Gastfreundschaft. Nicht verarbeitet. Willis Tod. Nicht verarbeitet.

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Zu Hause
Zimmer
Wecker
Handarbeit
Handarbeit

Ich denke an zu Hause. Bin gerade eins, zwei Tage hier und denke an zu Hause und vermiss mal wieder alle. Es ist wieder die Phase, aber anders als beim letzten Mal. Besser! Ich freu mich, wenn Sie in gut zwei Wochen genau hier auf der Matte steht.
Life’s getting good again!

Ich glaub, ich geh mal duschen.

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