Zeit stehlen

An diesem frustrierend heißen Freitag Nachmittag sitz ich geduckt hinter meinen zwei Monitoren und weiche der Sonne aus, die durchs Fenster hereinballert und mich physisch und psychisch fertig macht.

Ich lese gerade diesen Artikel hier als mein Chef langsam, den zuschaltbaren Sport-Auspuff demonstrativ zugeschaltet, vom Hof polltert.
Ich hätte mir gewünscht, er hätte mich gnädige 60 Minuten früher in den Feierabend geschickt, aber drauf geschißen.
Dann wär ich noch locker nach Venlo gekommen und müsste gleich nicht drauftreten wie nen Irrer um noch 3 Paletten Dosenbier zu ergattern.

Noch 10 Minuten Spielzeit, noch 20 Minuten rumsitzen, absitzen, für mich.
Auf meinem rechten Monitor läuft der ARD-Stream von Südafrika – Mexiko.
Vollbild!
Ich schwitze. Überlege ob ich mir nen Becks aus dem Kundenkühlschrank klauen soll.
Wurde gestern nicht die dicke Kassiererin vom Pfand-Bon moppsen freigesprochen?

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